Richtige Ernährung: Unterschied zwischen den Versionen

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Abhilfe verschafft der Einkauf beim Ölbauern seines Vertrauens, der die Kaltgepresste Herstellung garantieren kann, doch dazu müsste man wenigstens schnell nach Italien fahren, was die Sache gleich wiede erschwert.
Abhilfe verschafft der Einkauf beim Ölbauern seines Vertrauens, der die Kaltgepresste Herstellung garantieren kann, doch dazu müsste man wenigstens schnell nach Italien fahren, was die Sache gleich wiede erschwert.
==== 1. Qualitätsunterschiede ====
==== '''Raffination:''' Viele Speiseöle in Supermärkten sind raffiniert. Raffinierte Öle werden durch hohe Temperaturen und chemische Prozesse hergestellt, die wertvolle Nährstoffe und Antioxidantien zerstören können. ====
* '''Nährstoffgehalt:''' Kaltgepresste Öle behalten mehr Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe im Vergleich zu raffinierten Ölen. Oft sind in Supermärkten jedoch raffinierte Öle häufiger und billiger.
==== 2. Herkunft und Transparenz ====
* '''Unklare Herkunft:''' Die Herkunft der Rohstoffe für die Öle ist oft nicht klar ersichtlich. Das bedeutet, dass die Qualität und die Anbaubedingungen (wie Pestizidverwendung) ungewiss sein können.
* '''Mischöle:''' Viele Öle sind Mischungen aus verschiedenen Pflanzenölen, deren Anteile und Qualität variieren können.
==== 3. Verarbeitung und Zusatzstoffe ====
* '''Chemische Rückstände:''' Durch die industrielle Verarbeitung können chemische Rückstände und Transfette im Öl verbleiben, die gesundheitsschädlich sein können.
* '''Zusatzstoffe:''' Einige Öle enthalten Zusatzstoffe wie Antioxidantien oder Farbstoffe, die nicht unbedingt gesundheitsschädlich sind, aber die Reinheit des Produkts beeinträchtigen können.
==== 4. Umweltaspekte ====
* '''Anbaupraktiken:''' Viele Öle stammen aus konventionellem Anbau, bei dem Pestizide und Herbizide eingesetzt werden, die umweltschädlich sein können.
* '''Transportwege:''' Die Öle werden oft über lange Strecken transportiert, was einen hohen CO₂-Fußabdruck hinterlässt.
==== 5. Gesundheitsaspekte ====
* '''Omega-6-Fettsäuren:''' Viele gängige Pflanzenöle (wie Sonnenblumen- und Maisöl) haben hohe Gehalte an Omega-6-Fettsäuren, die bei übermäßigem Konsum entzündungsfördernd wirken können. Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist wichtig für die Gesundheit.
* '''Transfette:''' In einigen verarbeiteten Ölen können Transfette vorhanden sein, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
==== Empfehlungen und Alternativen ====
Um sicherzustellen, dass Sie qualitativ hochwertige und gesunde Öle konsumieren, können folgende Maßnahmen helfen:
* '''Kaltgepresste Öle:''' Bevorzugen Sie kaltgepresste und native Öle, die schonender verarbeitet werden und mehr Nährstoffe enthalten.
* '''Bio-Qualität:''' Wählen Sie Öle in Bio-Qualität, um die Belastung durch Pestizide und chemische Rückstände zu minimieren.
* '''Transparenz:''' Achten Sie auf klare Herkunftsangaben und bevorzugen Sie Marken, die transparent über ihre Produktionsprozesse informieren.
* '''Vielfalt:''' Nutzen Sie verschiedene Öle je nach Verwendungszweck, z.B. Olivenöl für Salate, Kokosöl zum Braten und Leinöl für kalte Speisen, um eine ausgewogene Aufnahme von Fettsäuren zu gewährleisten.
Durch bewusste Auswahl und Nutzung von Speiseölen können Sie Ihre Ernährung verbessern und potenzielle gesundheitliche Risiken minimieren.


=== Genmanipuliert? ===
=== Genmanipuliert? ===

Version vom 1. Juli 2024, 23:43 Uhr

Eine richtige Ernährung ist auschlaggebend für Gesundheit und Wohlbefinden.

Leider scheint es jedoch so, dass sich in unseren kaufbaren Nahrungsmitteln immer weniger gesunde, dafür immer mehr ungesunde Inhaltsstoffe befinden.

Trotz dieser bekannten Tatsache zeigen die Verantwortlichen kein Interesse, um etwas daran zu verbessern. Stattdessen taucht weiterhin ein Skandal nach dem anderen auf, und trotzdem wird weiter "Nahrungsmüll" produziert.

Hier nur einmal 9 der jüngsten mir bekannten Beispiele:

  • 2017: Kreuzkontamination von Allergenen in verarbeiteten Lebensmitteln: Die Einführung von genetisch verändertem Lachs in die Lebensmittelversorgungskette hat Bedenken hinsichtlich seiner Sicherheit und langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit aufgeworfen.
  • 2018: Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Bio-Produkten: Glyphosat, ein weit verbreitetes Herbizid, wurde in verschiedenen Lebensmitteln wie Getreideprodukten und Haferflockenprodukten in erhöhten Konzentrationen gefunden.
  • 2019: Schwermetalle in Babynahrung: Berichte über hohe Gehalte an Schwermetallen wie Arsen, Blei und Cadmium in Babynahrung haben besorgniserregende Aufmerksamkeit erregt.
  • 2019: Chlorpyrifos in Obst und Gemüse: Chlorpyrifos, ein Insektizid, das in vielen Obst- und Gemüsesorten verwendet wird, wurde wegen seiner neurotoxischen Eigenschaften und möglichen Gesundheitsrisiken für Kinder in die Kritik geraten.
  • 2020: Künstliche Süßstoffe und ihre Auswirkungen: Studien haben gezeigt, dass künstliche Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin möglicherweise gesundheitsschädliche Auswirkungen haben könnten, insbesondere in Bezug auf Stoffwechselprobleme und Gewichtszunahme.
  • 2021: Plastikpartikel in Trinkwasser: Mikroplastikpartikel wurden in Trinkwasserproben aus verschiedenen Quellen auf der ganzen Welt gefunden, was Bedenken hinsichtlich ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit aufwirft.
  • 2018-2021: Unbekannte Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln: Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Nahrungsergänzungsmittel nicht die angegebenen Inhaltsstoffe enthalten oder sogar schädliche Substanzen enthalten können.

Verantwortliche werden weder öffentlich benannt noch zur Verantwortung gezogen. Hier und da taucht mal ein neues Gesetz auf, das bestimmt wie deklariert werden soll, trotzdem gibt es weiter ungesunde Inhaltsstoffe wie z.B. Transfette, gesättigte Fette, raffinierter Zucker, Maissirup mit hohem Fruktosegehalt (HFCS), künstliche Farbstoffe, künstliche Aromen, Mononatriumglutamat (MSG), Natriumnitrat und Natriumnitrit, Konservierungsstoffe wie Butylhydroxyanisol (BHA) und Butylhydroxytoluol (BHT), Aspartam, Acesulfam-K, Saccharin, Olestra, bromiertes Pflanzenöl (BVO), Kaliumbromat, Weißmehl, hydrierte Öle, Azodicarbonamid, Phosphate, Benzol, Bisphenol A (BPA).

Ein anderer Punkt ist, dass neue Erkenntnisse über gesunde und ungesunde Nahrungsmittel nicht propagiert werden.

Stattdessen werden durch öffentliche Medien absolut ungesunde Ernährungsweisen suggeriert und toleriert. So ist beispielsweise das nachweislich überaus ungesunde Weißmehl, am besten noch nur mit Triebmittel verarbeitet (um kürzere Zubereitungszeiten zu realisieren) immer noch Hauptbestandteil der alltäglichen Nahrung.

Kaum einer stört sich daran, dass Krankheiten wie Darmerkrankungen, Diabetes, Krebs und viele andere Zivilisationskrankheiten darauf aufbauen und ausgelöst werden können. Nicht einmal in Krankenhäusern kann man eine gesunde Ernährung erwarten, da keine öffentliche Aufklärung stattfindet.

Sogar wird Kuhmilch und deren Produkte immer noch als gesund verkauft, obwohl dies nicht den Tatsachen entspricht. Verarbeitung und Herstellung verpanschen das ohnehin für den Menschen ungesunde Erzeugnis noch mehr.

Und, und, und ....

Woraus besteht eine gesunde Ernährung?

Die Antwort ist einfach: Aus allem was um uns herum normalerweise wachsen würde.

Dazu gehören:

Frisch und nicht als Tiefkühlprodukt oder bereits geschält aus der Verpackung. Das ist deshalb wichtig weil auf und in Nahrungsmitteln ein Mikroklima existiert das aus Mikroorganismen, Bakterien, ätherischen Ölen oder ähnlichem besteht. Ein Öffnen der Schale, wie beispielsweise bei Nüssen, oder das abwaschen der Oberfläche wie zum Beispiel bei Karotten verringert sofort die Qualität und die Haltbarkeit. Karotten halten über ein Jahr ohne Kühlschrank, so lange man die natürliche Schicht aus Erdresten die nach dem Herausziehen anhaftet intakt lässt und sie bei Dunkelheit lagert.

  • regionales Gemüse
  • Hülsenfrüchte (Nüsse, Natur- und Basmatireis (NICHT polierter Reis, mehr dazu unter Reis), Getreide (WICHTIG! Mehl nur frisch gemahlen aus ungeschälten Körnern))
  • Kräuter
  • regionales Obst (Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Trauben, Beeren)
  • Pilze

Menschheitsgeschichtlich betrachtet, sollen dies auch die Nahrungsmittel der Menschen gewesen sein, bevor sie aus der Not heraus anfingen Fleisch zu essen. Durch Sammelbares, frisch zubereitet oder sofort gegessen bekommt damit der Körper alles was er braucht. Fleisch ist daher nicht zwingend nötig für eine gesunde Ernährung.

Es gibt zahlreiche Fälle, die Aufgrund einer richtigen Ernährung schwere und leichte Krankheiten los wurden. Im Gegenzug werden Krankheiten durch eine ungesunde Nahrungsmittelwahl verstärkt bis ausgelöst.

Jeder hat so die volle Gewalt über seine Gesundheit die vom der Nahrungsaufnahme abhängt.

Ungesunde Inhaltsstoffe

Eine Datenbank finden sie hier.

Welche Langzeitfolgen hat eine ungesunde Ernährung

  • Herz- und Gefäßkrankheiten (Schlaganfall, Herzinfarkt ...)
  • chronische Krankheiten
  • Diabetes
  • Karies (verschwindet wieder bei gesunder Ernährung)
  • Entzündungen im Mundraum und Fehlstellungen der Zähne
  • Übergewicht
  • Depressionskrankheiten
  • Allergien
  • Leber- und Nierenschäden
  • Gallensteine
  • geschwächtes Immunsystem
  • impulsiv, aggressive Verhaltensmuster

Eine ungesunde Ernährung sollte ernst genommen werden, denn wie man so schön sagt: Man ist was man isst.

Häufige Irrtümer

Warum man seine tägliche Nahrung nicht braten sollte

Beim Braten entstehen generell krebserregende Stoffe, die dann über die Nahrung in den Körper gelangen. Kochen und Dünsten hingegen, erzeugt keinerlei schädliche Verbindungen.

Sobald z.B. Fleisch braun wird, sind schon schädliche Stoffe entstanden.

Natürlich können wir einem gewissen Maß an Giftstoffen widerstehen, so fällt gebratenes Fleisch bei einem kerngesunden Menschen kaum ins Gewicht. Möchte man sich jedoch aufgrund beispielsweise einer Erkrankung oder einer Kur möglichst gesund Ernähren, ist diese Information wichtig.

Näheres:

Ungesunde Stoffe enstehen sobald das Fleisch braun wird, aufgrund der Maillard-Reaktion und der Bildung von heterozyklischen aromatischen Aminen (HAA) und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Diese chemischen Prozesse und Verbindungen können gesundheitsschädlich sein. Hier sind die Hauptgründe im Detail:

Maillard-Reaktion

  • Was passiert: Die Maillard-Reaktion ist eine komplexe chemische Reaktion zwischen Aminosäuren und reduzierenden Zuckern, die bei hohen Temperaturen auftritt (ab etwa 140-165 °C).
  • Ergebnis: Sie führt zur Bräunung des Fleisches und zur Entstehung zahlreicher Aromastoffe, die das Fleisch geschmackvoll machen. Gleichzeitig können jedoch ungesunde Stoffe entstehen.
  • Gesundheitliche Risiken: Die Maillard-Reaktion kann zur Bildung von Acrylamid führen, einer potenziell krebserregenden Substanz, die bei sehr hohen Temperaturen entsteht.

Heterozyklische aromatische Amine (HAA)

  • Bildung: HAAs entstehen, wenn Fleisch bei hohen Temperaturen gekocht wird, insbesondere bei über 150 °C, wie beim Braten, Grillen oder Frittieren.
  • Mechanismus: Die Aminosäuren im Fleisch reagieren mit Kreatin oder Kreatinin (einer Substanz, die in den Muskeln vorkommt) und bilden HAAs.
  • Gesundheitliche Risiken: Einige HAAs sind mutagen und karzinogen, was bedeutet, dass sie DNA-Schäden verursachen und das Risiko für Krebs erhöhen können.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

  • Bildung: PAKs entstehen vor allem bei unvollständiger Verbrennung von organischem Material, also wenn Fett und Fleischsaft auf eine heiße Oberfläche oder in offene Flammen tropfen und verbrennen.
  • Mechanismus: Beim Grillen oder Braten über offenem Feuer kann der Rauch, der PAKs enthält, das Fleisch kontaminieren.
  • Gesundheitliche Risiken: Viele PAKs sind ebenfalls krebserregend und können das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöhen.

Vermeidung und Reduktion

  • Temperaturkontrolle: Vermeiden Sie sehr hohe Temperaturen beim Braten oder Grillen. Niedrigere Temperaturen reduzieren die Bildung von HAAs und PAKs.
  • Marinieren: Marinieren Sie das Fleisch vor dem Braten. Bestimmte Marinaden können die Bildung von HAAs verringern.
  • Kochmethoden: Bevorzugen Sie schonende Kochmethoden wie Schmoren oder Dämpfen. Wenn Sie grillen oder braten, achten Sie darauf, dass das Fleisch nicht anbrennt.
  • Fettreduzierung: Entfernen Sie sichtbares Fett, um das Tropfen von Fett in die Flammen zu reduzieren.

So kann man die Entstehung von ungesunden Stoffen beim Braten von Fleisch minimieren und damit ein gesünderes Essen genießen.

Was ist schlecht am Kochen und Dünsten?

Durch erhitzen wird bis zu 50% des Nährstoffgehalts zerstört. Kocht oder dünstet man sein Essen, sollte man generell, mindestens 51% Rohkost dazu essen.

Das ist so, da die Hitze organische Material praktisch zerstört und dieses somit als tot gilt. Der Körper denkt deshalb erst, es handle sich um gesundheitsschädliche Stoffe und ist alarmiert, es entsteht unnötiger Stress, was sich negativ auf die Nahrungsaufnahme im Körper auswirkt. Man fühlt sich dadurch nach dem Essen schlapp und gerädert. Dieser Effekt tritt allerdings nicht auf, wenn der Rohkostanteil ausreichend hoch ist.

Aber auch hier kann es sein, dass man aufgrund einer Unverträglichkeit oder einer Erkrankung frisches nicht verträgt, und deshalb auf gekochtes zurückgreifen muss. Man sagen kann, dass Nahrung durch i.d.R. Kochen leichter verwertbar ist.


Das Kochen und Dünsten von Lebensmitteln sind generell schonende Zubereitungsmethoden, die viele gesundheitliche Vorteile bieten. Dennoch gibt es einige Aspekte, die als nachteilig betrachtet werden können:

Nährstoffverluste

  • Wasserlösliche Vitamine: Beim Kochen und Dünsten können wasserlösliche Vitamine, wie Vitamin C und einige B-Vitamine, ins Kochwasser übergehen. Diese Vitamine sind empfindlich gegenüber Hitze und Wasser und können durch längere Kochzeiten und hohe Temperaturen zerstört werden.
  • Mineralien: Einige Mineralien können ebenfalls ins Kochwasser übergehen, obwohl dies in geringerem Ausmaß als bei den Vitaminen geschieht.

Geschmack und Textur

  • Verlust von Aromen: Einige natürliche Aromen und Geschmacksstoffe können während des Kochens und Dünstens verloren gehen, was zu einem weniger intensiven Geschmack führen kann.
  • Weiche Textur: Diese Methoden können zu einer weicheren Textur führen, die nicht immer gewünscht ist, besonders bei Gemüse, das knackig bleiben sollte.

Energieverbrauch

  • Längere Garzeiten: Kochen und Dünsten können im Vergleich zu anderen Methoden längere Garzeiten erfordern, was mehr Energie verbrauchen kann.

Nährstoffbindung

  • Phytate und Oxalate: Beim Kochen können einige Nährstoffe durch die Bindung an Phytate und Oxalate in Pflanzen weniger bioverfügbar werden. Dies kann die Aufnahme von Mineralstoffen wie Eisen und Kalzium beeinträchtigen.

Begrenzte Aromenentwicklung

  • Maillard-Reaktion: Die Maillard-Reaktion, die bei hohen Temperaturen auftritt und zu einer Bräunung sowie zu einer reichen Geschmacksentwicklung führt, tritt beim Kochen und Dünsten nicht auf. Dies kann zu weniger komplexen Geschmacksprofilen führen.

Gesundheitsaspekte

  • Verwendung von Fetten: Beim Dünsten werden oft Fette wie Öl oder Butter hinzugefügt, was den Kaloriengehalt der Speisen erhöhen kann. Dies ist jedoch im Vergleich zu Braten oder Frittieren immer noch moderat.

Lösungsmöglichkeiten

Um einige dieser Nachteile zu minimieren, können verschiedene Strategien angewendet werden:

  • Kochwasser verwenden: Verwenden Sie das Kochwasser weiter, beispielsweise für Suppen oder Saucen, um die darin gelösten Nährstoffe zu nutzen.
  • Schonende Garmethoden: Verwenden Sie schonende Garmethoden wie Dämpfen, um den Verlust von Nährstoffen zu minimieren.
  • Kurze Garzeiten: Halten Sie die Garzeiten so kurz wie möglich, um den Nährstoffverlust zu reduzieren.
  • Kombination von Methoden: Kombinieren Sie verschiedene Zubereitungsmethoden, um von den jeweiligen Vorteilen zu profitieren und die Nachteile zu minimieren.

Insgesamt sind Kochen und Dünsten gesunde Zubereitungsmethoden, die man durch kleine Anpassungen weiter optimiert werden können.

Warum Finger Weg vom Speiseöl?

Bei Speiseöl aus Supermärkten sind bestimmte Prozesse der Herstellung nicht überwacht, und die Qualität stimmt nachweislich selten mit der suggerierenden Verpackungsbeschriftung überein. Es ist davon auszugehen, dass vor der Abfüllung des Öls, dieses zu stark erhitzt und damit die enthaltenen gesunden Bestandteile zerstört werden.

Damit wird das Öl haltbar aber auch ungesund.

Bei zu hohen Temperaturen entstehen Peroxide, die wiederum beim Braten von Fleisch zu Hydroxylradikalen werden, wichtige Fettsäuren werden zerstört und am Ende bleiben mehr schädliche Stoffe als gesunde übrig, die mitunter als krebserregend gelten.

Abhilfe verschafft der Einkauf beim Ölbauern seines Vertrauens, der die Kaltgepresste Herstellung garantieren kann, doch dazu müsste man wenigstens schnell nach Italien fahren, was die Sache gleich wiede erschwert.

1. Qualitätsunterschiede

Raffination: Viele Speiseöle in Supermärkten sind raffiniert. Raffinierte Öle werden durch hohe Temperaturen und chemische Prozesse hergestellt, die wertvolle Nährstoffe und Antioxidantien zerstören können.

  • Nährstoffgehalt: Kaltgepresste Öle behalten mehr Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe im Vergleich zu raffinierten Ölen. Oft sind in Supermärkten jedoch raffinierte Öle häufiger und billiger.

2. Herkunft und Transparenz

  • Unklare Herkunft: Die Herkunft der Rohstoffe für die Öle ist oft nicht klar ersichtlich. Das bedeutet, dass die Qualität und die Anbaubedingungen (wie Pestizidverwendung) ungewiss sein können.
  • Mischöle: Viele Öle sind Mischungen aus verschiedenen Pflanzenölen, deren Anteile und Qualität variieren können.

3. Verarbeitung und Zusatzstoffe

  • Chemische Rückstände: Durch die industrielle Verarbeitung können chemische Rückstände und Transfette im Öl verbleiben, die gesundheitsschädlich sein können.
  • Zusatzstoffe: Einige Öle enthalten Zusatzstoffe wie Antioxidantien oder Farbstoffe, die nicht unbedingt gesundheitsschädlich sind, aber die Reinheit des Produkts beeinträchtigen können.

4. Umweltaspekte

  • Anbaupraktiken: Viele Öle stammen aus konventionellem Anbau, bei dem Pestizide und Herbizide eingesetzt werden, die umweltschädlich sein können.
  • Transportwege: Die Öle werden oft über lange Strecken transportiert, was einen hohen CO₂-Fußabdruck hinterlässt.

5. Gesundheitsaspekte

  • Omega-6-Fettsäuren: Viele gängige Pflanzenöle (wie Sonnenblumen- und Maisöl) haben hohe Gehalte an Omega-6-Fettsäuren, die bei übermäßigem Konsum entzündungsfördernd wirken können. Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist wichtig für die Gesundheit.
  • Transfette: In einigen verarbeiteten Ölen können Transfette vorhanden sein, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Empfehlungen und Alternativen

Um sicherzustellen, dass Sie qualitativ hochwertige und gesunde Öle konsumieren, können folgende Maßnahmen helfen:

  • Kaltgepresste Öle: Bevorzugen Sie kaltgepresste und native Öle, die schonender verarbeitet werden und mehr Nährstoffe enthalten.
  • Bio-Qualität: Wählen Sie Öle in Bio-Qualität, um die Belastung durch Pestizide und chemische Rückstände zu minimieren.
  • Transparenz: Achten Sie auf klare Herkunftsangaben und bevorzugen Sie Marken, die transparent über ihre Produktionsprozesse informieren.
  • Vielfalt: Nutzen Sie verschiedene Öle je nach Verwendungszweck, z.B. Olivenöl für Salate, Kokosöl zum Braten und Leinöl für kalte Speisen, um eine ausgewogene Aufnahme von Fettsäuren zu gewährleisten.

Durch bewusste Auswahl und Nutzung von Speiseölen können Sie Ihre Ernährung verbessern und potenzielle gesundheitliche Risiken minimieren.

Genmanipuliert?

Woran erkennt man genmanipulierte Nahrungsmittel?

Die Kennzeichnungspflicht funktioniert quasi umgekehrt als man das erwarten möchte. Auffällige Kennzeichnungen gibt es allenfalls bei gentechnikfreien Lebensmitteln – ist hingegen Gentechnik im Spiel reicht ein Hinweis im Kleingedruckten.

Genmanipulierte Lebensmittel können so auf Umwegen in unseren Körper gelangen. Ob das Futter von Rindern oder Schweinen, deren Fleisch man isst, oder die Hühner, deren Eier man isst, keinen Genmais zu fressen bekamen, erkennen Sie mit hundertprozentiger Sicherheit nur an der Kennzeichnung "ohne Gentechnik".

Und trotz all dieser Regeln kann trotzdem im erweiterten Sinne genmanipuliertes auf unseren Tellern landen. Kreuzt man nämlich genmanipulierte mit regulären Pflanzen erhält man eine per Gesetz reguläre Pflanze mit genmanipulierten Eigenschaften.

Mehr dazu unter Genmanipulation.

Warum Finger weg von Kuhmilch?

Handelsübliche Milch, von deutschen Kühen gewonnen steht schon lange in der Kritik Diabetes, Krebs und andere Krankheiten auszulösen und zu fördern. Dazu kommt der überaus hohe Iodgehalt, der bewusst durch Futtermittel und medizinischen Maßnahmen im Organismus der Milchkühe angereichert wird. Mittlerweile wurde dies allerdings bereits erkannt und stark reduziert.

Alternativ kann man auf pflanzlichen Milchsorten wie Soja- (nicht zu empfehlen, da Soja aus z.B. natürlichen Gründen unfruchtbar macht), Hafer-, Reis-, Mandelmilch umsteigen.

Kuhmilch ist kein notwendiges Nahrungsmittel - im Gegenteil. Kuhmilch ist der Gesundheit nicht dienlich; denn sie bewirkt genau das Gegenteil dessen, was uns viele Medien versuchen weiszumachen.

Außerdem sollte man vor Augen haben, dass Milchkühe aus wirtschaftlichen Gründen nicht artgerecht gehalten werden können, was logischerweise auch die Qualität der Produkte mindert. Dieser Umstand ist so trotz höchsten Bio Vorschriften. Beispielsweise werden Kühen in der Massentierhaltung in der Regel die Hörner abgeschnitten, was zu Milch führt die Menschen mit Laktoseintoleranz nicht vertragen.

Lesen Sie mehr über Milch.

Die Wahrheit über die Kollesterin/Eierstudie

Hier liegt eine Täuschung vor.

Lange Zeit dachte man, Eier würden den Cholesterinspiegel nachteilig beeinflussen. Die Studie, die Eier ursprünglich verleumdet hat, verwendete pulverisierte Eier von Hühnern aus Fabrikanlagen mit Massentierhaltung.

Auf diese Weise wurden die Daten manipuliert um die, von den Auftraggebern erwarteten Ergebnisse zu erhalten. In Wahrheit beeinflussen die Eier von freilaufenden Hühnern, die Würmer, Käfer und Körner fressen, den Cholesterinspiegel nicht nachteilig.

Allerdings, sollte man generell Eier aus Massentierhaltung meiden, da dort auch unter höchsten Bio-Vorschriften Jod und Medikamente über die Futtermittel in das Endprodukt gelangen und in den Anlagen trotzdem unwürdige Umstände herrschen, um eine Wirtschaftlichkeit der Unternehmen zu gewährleisten.

Was ist gesund?

Folgende Nahrungsmittel kauft man besser nur im Bioladen seines Vertrauens.

Welches Salz gesund?

  • Mehrsalz, natürlich verdunstet (danke Mikroplastik)
  • Kristallsalz, Steinsalz; am besten als noch ganze Salzkristallsteine denn dort kann man relativ sicher sein, dass nichts beigemengt wurde.

Wie kann man gesund süßen?

  • Stevia
  • Xylit, auch Birkenzucker genannt.

Welches Mehl zum Backen?

  • nur frisch gemahlenes Mehl aus Körnern aus kontrolliertem Anbau

Mehl frisch mahlen ist dank Küchen-Mahlwerke kein Problem. Für Näheres zu diesem Thema lesen sie den Artikel über Mehl.

Welcher Reis ist gesund?

  • ungeschälter Naturreis
  • Natur Basmatireis
  • Vollkorn Basmatireis

Für Näheres zu diesem Thema lesen sie den Artikel über Reis.

Wer ist verantwortlich für ungesunde Lebensmittel?

Es deutet alles auf Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie hin. Tatsächlich werden von den Konzernen regelrechte Mafiamethoden angewandt, um eine fortlaufende Gewinnmaximierung und Marktkontrolle zu erhalten. So landen Chemie- und eigentliche Abfallstoffe auf unseren Tellern die dort nichts verloren haben.

Wenn nun noch Geld verdienen und Kontrolle über das Wohl von Mensch und Tier gestellt wird, kommt es für die Verantwortlichen auf das Wohl weniger oder sogar vieler nicht mehr an. Da darf es nicht verwundern wie diese Menschen sich auf Kosten der Bevölkerung bereichern.

Und man sollte nicht vergessen, womit Pharmazeutiker, Öl- und Chemiekonzerne ihren Lebensunterhalt bestreiten. Richtig, mit dem an den Mann bringen Ihrer Produkte.

Näheres hierzu findet man auf der Seite Codex Alimentarius.

Quellen

Schriftliches Material

Video Material